Schlafstörungen selbst heilen – Meine Erfolgsgeschichte

SchlafstörungenSchlafstörungen sind seit eineinhalb Jahren kein Thema mehr für mich. Denn dieses Buch hat mein Leben verändert. Hier ist meine Geschichte:

Mein Name ist Victoria, ich bin 33 und hatte fast sechs Jahre lang Schlafstörungen. Wenn ich es denn mal geschafft hatte einzuschlafen, konnte ich meist nicht richtig durchschlafen. Es war zum verrückt werden.

Schlafstörungen beginnen oft mit einem konkreten Auslöser

Alles fing damit an, dass meine damalige Beziehung in die Brüche ging und ich einfach richtig schlimmen Liebeskummer hatte. In dieser Zeit traten die Schlafstörungen das erste Mal auf, da war ich 26. Damals machte ich mir keine Gedanken darüber, denn ich war ja im Kopf ganz woanders. Ich fand es auch noch nicht problematisch, ich hatte die Schlafstörungen also noch gar nicht als solche erkannt, denn ich putzte und malerte meine Wohnung nachts, während andere Leute schlafen und wollte mich einfach nur ablenken.

Fehleinschätzung und Vorurteile

Schlafstörungen, weiß ich heute übrigens, fangen oft mit einem konkreten Auslöser an und verselbstständigen sich dann sozusagen. So war es auch bei mir. Als jede Erinnerung an die gemeinsame Zeit übermalt und weggeputzt war, ich mich langsam wieder gefangen hatte und nach vorne sehen konnte, statt nächtelang dank meiner Schlafstörungen Ursachen für das Scheitern der Beziehung zu suchen, fiel mir dann das erste Mal auf, das die Einschlafstörungen nicht aufhören wollten und das nicht mehr normal zu sein schien. Als ich erkannte, dass ich tatsächlich unter echten Schlafstörungen litt, die nicht einfach von allein wieder verschwinden, war ich erst mal regelrecht geschockt und irritiert, denn ich dachte bis dahin über Schlafstörungen, dass davon nur ältere Menschen oder Jammerlappen betroffen wären. Und ich zählte mich selbst zu keiner der beiden Kategorien. Aber daran kann man sehen, welche Vorurteile und Fehlinformationen zum Thema Schlafstörungen in der Gesellschaft vorhanden sind.

Erste Versuche zur Selbsthilfe

Meine Familie und Freunde haben mich mit guten Ratschlägen, homöopathischen Wundermitteln und Literaturvorschlägen versorgt, bis ich mich immer weiter zurück zog. Die Schlafstörungen blieben trotz aller Versuche, mit Entspannungstechniken “speziell gegen Schlafstörungen”, Meditation, Schlafhygiene und Ernährungsumstellung gegensteuern zu wollen.

Das ganze Ausmaß des Dilemmas

Ich hatte schon morgens immer öfter das Gefühl, ich fühle mich den Herausforderungen des Tages gar nicht gewachsen. Mittags konnte ich mich kaum noch vor Müdigkeit auf meine Arbeit konzentrieren und nachmittags, wenn ich erschöpft nach der Arbeit auf die Couch fiel, war nicht mehr als ein bißchen oberflächliches Dösen drin. Das heißt, trotz der Müdigkeit übernahmen die Schlafstörungen auch hier das Kommando. Gleichzeitig tauchten dann schon wieder die ersten mulmigen Gedanken zur bevorstehenden Nacht auf. Ich fragte mich, ob die kommende Nacht wohl wieder Einschlafstörungen bereit halten würde, stundenlanges Wachliegen und Grübeln, woran es denn liegen könnte und spätestens gegen fünf Uhr morgens den immer gestressteren Blick zum Wecker.

Da ich kaum noch zu etwas zu gebrauchen war, verbrachte ich auch die Abende fast immer allein, müde vor dem Fernseher, doch sobald ich ins Bett gehen wollte, war ich plötzlich hellwach. So konnte das einfach nicht weitergehen.

Der Wendepunkt

Ich suchte im Internet nach Seiten, die die Ursachen der Schlafstörungen verständlich erklären und medikamentenfreie Methoden zur Bekämpfung anbieten. So stieß ich auf  das Buch von Tilman Müller und Beate Paterok „Schlaf erfolgreich trainieren: Ein Ratgeber zur Selbsthilfe“ und fand erst einmal erstaunlich, dass sämtliche Rezensions-Kommentatoren die Bestnote vergeben hatten. Denn alles, was ich bisher über Schlafstörungen gelesen hatte, war so unterschiedlich, dass man den Eindruck gewinnen konnte, dass Schlafstörungen im Allgemeinen und Einschlafstörungen im Speziellen sehr individuell seien, wodurch es eigentlich keine allgemein gültige Lösung für jede Art von Schlafstörungen geben konnte. (Eine kleine Ausnahme bilden hier wohl lediglich Schlafstörungen bei Kindern.)

Ich kaufte das Buch neugierig und wurde nicht enttäuscht. Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, dass jemand versteht, was in mir vorgeht, und nicht nur schlau darüber referiert, welche Gründe zu Schlafstörungen führen könnten und welche Methode in welchem Falle eventuell.. bla.. bla… bla.

Das Ende meiner Schlafstörungen

Das Buch ist für mich Gold wert, denn ich hielt mich genau an die Vorgaben, weil es auch so super strukturiert ist, dass man nachvollziehen kann, warum die hier vorgestellte Methode der Schlafkompression empfohlen wird. Dadurch fühlt man sich schon beim Lesen motiviert, die harte Trainingsphase – und das war sie wirklich – durchzuhalten. Es hat fast vier Monate gedauert, bis ich meine Schlafstörungen komplett bewältigt hatte. Anfangs war es wirklich schwer, so wenig Zeit im Bett zu verbringen, denn meine chronische Müdigkeit verdreifachte sich ja erst einmal. Gerade noch todmüde und nur noch 20 Minuten übrig, bis ich endlich laut Programm ins Bett darf, da war ich dann anfangs wieder hellwach.

Aber es hat mir geholfen und ich bin der Meinung, dass es jedem von jeder Form der Schlafstörungen Betroffenen helfen wird. Man ist auch einfach nur froh, dass endlich eine konkrete Handlungsanweisung da ist, an die man sich halten kann.

Meine Empfehlung an jeden Betroffenen

Ich kann nur sagen, wenn du auch von Einschlafstörungen wie ich oder sonst einer Art Schlafstörungen betroffen bist, dann lies das Buch „Schlaf erfolgreich trainieren: Ein Ratgeber zur Selbsthilfe“ und setz das Schlafprogramm darin um. Es ist ein unglaubliches Gefühl, endlich sein Leben wieder zu haben, weil man wieder normal schlafen kann und nicht mehr dauernd müde ist.

Happy End

Heute habe ich wieder Lust abends mit Freunden auszugehen, ich sehe besser aus, denn Schlafstörungen lassen einen ja auch müde  und älter wirken, ich habe jemanden kennen gelernt und werde in ein paar Wochen Mutter. Niemand der nicht schon mal selbst an Schlafstörungen gelitten hat, kann nachvollziehen, wie essentiell wichtig normal schlafen ist und was für mich jetzt ohne Schlafstörungen den großen Unterschied im Vergleich zu vorher mit Schlafstörungen macht. Aber du kannst es wahrscheinlich, sonst hättest du meine Geschichte vermutlich nicht gelesen.

Ich kann jedem von Schlafstörungen Gequälten nur eins sagen: Kauf das Buch, halt diszipliniert durch, sag deinen Schlafstörungen den Kampf an und hol dir dein Leben zurück!

Alles Gute,
Deine Victoria

PS: Ich würde mich sehr freuen, demnächst deine Erfolgsgeschichte in meinen Kommentaren zu lesen. Du kannst mir aber natürlich gerne schon vorher ein Feedback da lassen.

Hier geht’s zum Buch „Schlaf erfolgreich trainieren: Ein Ratgeber zur Selbsthilfe“

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